Zum Jahreswechsel
Unser besten Wünsche für das Jahr 2012.
Der Jahreswechsel ist ein willkommener Anlass, den wir als VGW Vorstand sehr gerne dazu nutzen, um allen Mitgliedern und ihren Mitarbeitern/-innen, ihren Familien sowie auch Partnern und Wegbegleitern nach alter Sitte und Tradition die besten Wünsche als Zeichen guter Partnerschaft, Verbundenheit und Wertschätzung zu übermitteln.
Für das Vertrauen, den fairen Umgang miteinander und die sehr gute Zusammenarbeit möchten wir an dieser Stelle unseren Dank aussprechen. Für das neue Jahr 2012, ein Schaltjahr, wünschen wir Ihnen Gesundheit und natürlich beruflichen Erfolg. Wir freuen uns auf die nächsten persönlichen Begegnungen im neuen Jahr 2012.
Herzliche Grüße
Der VGW Vorstand
Schwerpunktthema 2011 In|du|strie
Bekenntnis zum Industriestandort Gladbeck.
Mit freundlicher Unterstützung der Stadtverwaltung Gladbeck flaggt bis voraussichtlich Ende 2012 an prominenter Werbestelle, direkt an der B224, in unregelmäßigen Abständen die Akzeptanzoffensive In|du|strie der IHK Nord-Westfalen.
In großen Lettern auf 3,50 m x 3,50 m bekennen sich Stadt und VGW zum Industriestandort Gladbeck. Das Motto „ In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben.“ steht eindrucksvoll dafür, dass rund 5.000 Unternehmen aus dem Industriesektor für 240.000 Mitarbeiter und ihre Familien regionale Verantwortung übernehmen. Der VGW ist im Rahmen der Initiative durch seine Mitgliedsunternehmen Döllken, Rockwool und Ineos Phenol prominent vertreten. Weitere Unternehmen sind herzlich eingeladen der Initiative beizutreten. In Kürze werden die Aktivitäten 2012 zur Initiative In|du|strie an dieser Stelle vorgestellt.
Nachwuchs
Nachwuchs mit Bestnoten.
Das VGW-Sommercamp hat im Jahr 2011 wieder für sehr positive Nachrichten in der Presse gesorgt. Die entsprechenden Artikel dazu finden Sie in der nachstehenden Info-Box auf dieser Seite.
Auch die weiteren Nachwuchsprogramme des VGW können mit positiven Nachrichten aufwarten. Allen voran die Vorzeige-Initiative I+I=Z 1. Für das Gladbecker ZDI-Zentrum 2 hat der VGW einen Förderzuschuss über mehrere 10.000 € sichern können. Den Zuschuss erteilte wie in den letzten Jahren die MINT-Stiftung 3. Für die Gladbecker Jungen und Mädchen der weiterführenden Schulen heißt dies, dass Projekte auch in 2012 durch die Unterstützung des VGW abgesichert sind. Über die in 2012 geplante „Robolympics“ von I+I=Z 1 wird in Kürze an dieser Stelle ausführlich berichtet.
Ein weiteres Förderprogramm des VGW „das 5.000 € Stipendium für fünf Studierende“ kann eine erste positive Bilanz ziehen. Der VGW fördert seit dem Wintersemester 2009/2010 fünf Studenten mit einem jährlichem Stipendium in Höhe von je 1.000 €. Aus dem zahlreichen Bewerbungen viel die Wahl des VGW Gremiums auf zwei junge Damen und drei Herren aus der Region. Der VGW möchte Ihnen an dieser Stelle die Studenten vorstellen, die allesamt die Anforderungen an das Stipendium voll erfüllten:
- Frau Svenja E. aus Gelsenkirchen mit einer Abitur-Note von 1,0 studiert Medizin an der Universität Münster.
- Frau Franziska L. aus Gladbeck mit einer Abitur-Note von 1,2 studiert in Mannheim Volks- und Betriebswirtschaftslehre.
Von den drei Herren stammt Jan J. aus Gladbeck.
- Mit einer Abitur-Note von 1,7 studiert er Physik an der Universität Bochum.
- Herr Daniel H. kommt aus Gelsenkirchen. Seine Abitur-Note von 1,3 ermöglicht ihm das Studium der Medizin in Aachen.
- Herr Eugen S. aus Bochum studiert ebenfalls mit einer Abitur-Note von 1,3 Maschinenbau an der Universität Bochum.
Alle Stipendiaten haben sich durch ihre schulischen Leistungen und ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Der VGW erhält nach jedem abgelaufenen Semester ausführliche Berichte über den Verlauf des Studiums. Aus den Berichten ergibt sich, dass alle Stipendiaten hervorragende Leistungen erzielen und voraussichtlich in ihrer jeweiligen Regelstudienzeit zum Abschluss kommen. Für das Jahr 2012 ist geplant, dass ein Stipendiat im Rahmen einer VGW-Veranstaltung persönlich über den Verlauf des Studiums berichtet.
1 Ingenieure + Informatiker = Zukunft
2 Zentrum durch Innovation
3 Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Weitere Informationen zu diesen Themen können Sie auch der nachstehenden Info-Box entnehmen.
Irrtümer und Folgen
Erhöhung des Hebesatzes der Gewerbesteuer
Der VGW Vorstand nimmt per offenem Brief an Bürgermeister Ulrich Roland zur Erhöhung des Hebesatzes für die Gewerbesteuer Stellung und weist die Entscheider bei der Stadt Gladbeck auf einen gefährlichen Weg hin.
Die Erhöhung trifft die Gladbecker Wirtschaft hart, da die direkte Auswirkung ein Tiefschlag für die Wettbewerbsfähigkeit ist. Die Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt haben wiederholt gezeigt, dass die Entscheidungsgrundlage auf Irrtümern und Falschbetrachtungen basiert. Insofern ist diese für die im VGW organisierten Unternehmen nur schwer nachvollziehbar.
Der VGW geht dazu in seinem Schreiben auf die desolate Haushaltslage der Kommunen ein. Pauschal sowie auch jenseits der Marktsituation und Ertragslage der Unternehmen kann die Gewerbesteuer kein Mittel zur Deckung der finanziell angespannten Situation der Kommunen sein. Vor allem sind es gute Infrastrukturvoraussetzungen für die Wirtschaft am Standort Gladbeck, die u. U. mehr bewirken als Hebesatzerhöhungen. In diesem Bezug erinnert der VGW daran, dass bei unverändertem Hebesatz in den letzten Jahren durchaus Schwankungen von 100 % in der absoluten Steuer von Unternehmen vorgekommen sind.
Ebenfalls hinkt der Vergleich zu den Nachbarstädten, der gerne seitens der Kommune angestellt wird. Dies ist vollkommen irrelevant! Die Wettbewerbssituation der Gladbecker Unternehmen überschreitet längst überregionale, deutschlandweite und internationale Grenzen und trifft damit auf ganz unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Jedes Unternehmen ist heute gezwungen, bei Marktschwankungen schnell zu reagieren und Kapazitäten anzupassen. Die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, wie drastisch Umfeldveränderungen stattfinden können und wie dramatisch sie sich auf Zukunftsperspektiven von Unternehmen auswirken. Geschäftsmodelle, Organisationsstrukturen und Finanzierungsgrundlagen sowohl von Konzernen, als auch von KMU wurden unerwartet schnell in Frage gestellt. Eine Erhöhung des Hebesatzes kann dabei eine besonders fatale Auswirkung haben.
In Modell- und Szenariorechnungen, die i. d. R. vor Anpassungsentscheidungen in den Unternehmen durchgeführt werden, fließt der Hebesatz kalkulatorisch ein und wird direkt bei Unternehmen mit mehreren Standorten verglichen. In einem aktuellen Beispiel liegen die Hebesätze der anderen Standorte nur bei 75 % des Gladbecker Hebesatzes. Folge ist dann schnell, dass Kapazitäten in Gladbeck abgebaut werden müssen und die für die Stadt Gladbeck tatsächlich relevante absolute Gewerbesteuer sinkt.
Es zählt folglich nicht die Höhe des Hebesatzes, sondern die absolut zu entrichtende Gewerbesteuer. Am Ende wird die Rechnung der Stadt Gladbeck und der Kommunen im Ruhrgebiet nicht aufgehen.